Bezirksorganisation Melk

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Hiroshima-Aktion in Melk

Vor 75 Jahren, am 6. August 1945 wurde die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen, am 9. August 1945 die zweite Atombombe auf Nagasaki. Von diesen beiden Tagen ist der 8. August der internationale Tag für das Engagement für die Abschaffung aller Atomwaffen. Am 8. August 2020 haben die AktivistInnen der Bezirksfriedensinitiative Melk der Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki gedacht und eine Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Krieg gefordert. „Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass rasches und konsequentes Handeln notwendig ist, um Schlimmeres zu verhindern. Dank der jungen Menschen, die sich berechtigt Sorgen um ihre Zukunft machen, werden wir auf die enormen Folgen der Klimaerhitzung hingewiesen. Wenig beachtet wird, dass  wir mitten in einem neuen atomaren Wettrüsten stehen“, warnte Alois Reisenbichler von der Bezirksfriedensinitiative Melk.

„Wir müssen weltweit Druck machen, dass der beschlossene Atomwaffenverbotsvertrag wirklich in Kraft tritt. Die weltweite Zivilgesellschaft muss aufstehen, damit alle Atomwaffen vernichtet werden. Nur ohne Atomwaffen ist die Welt sicher“, so Alois Reisenbichler. Großes Interesse fanden die „Schnellkurse“ von Franz Jansky, der den PassantInnnen zeigt, wie Kraniche gefaltet werden können.

Die Hiroshima-Aktion in Melk ist die am längsten durchgeführte Hiroshima-Aktion in Österreich: Schon 1978 begannen Mag. Michael Salvesberger und Pater Karl Helmreich, Benediktiner im Stift Melk den Atomwaffenopfern von Hiroshima und Nagasaki zu gedenken.

Infos:

Informationen über die Aktivitäten für eine atomwaffenfreie Welt gibt es im Internet auf www.hiroshima.at.
Alois Reisenbichler, stadtteilzentrum@simmeringonline.at , Tel. 0664/3951809
Friedensbüro pax.vienna@chello.at
Homepage: www.hiroshima.at

Foto (SPÖ Bezirksorganisation Melk): SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Bernhard Wurm (stehend, rechts) mit Alois Reisenbichler (stehend, 3. von rechts), Wolfgang Schweiger (stehend, 2. von links) und AktivitistInnen der Friedensinitiative