Bezirksorganisation Melk

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Danke an alle freiwilligen HelferInnen!

...und eine bessere arbeitsrechtliche Absicherung für freiwillige HelferInnen.

Schnee ohne Ende, hohe Lawinengefahr, gesperrte Straßen, umgestürzte Bäume und Dächer, die unter der Schneelast  nachzugeben drohen – die vergangenen Tage haben den Einsatzkräften das Letzte abverlangt. „Ohne den Einsatz vieler Menschen, die seit Tagen freiwillig und ehrenamtlich in verschiedenen Einsatzorganisationen aktiv sind, wäre das Schneechaos nicht zu bewältigen gewesen. Wir alle sind dankbar für diese Hilfe! Es ist aber höchste Zeit, der Dankbarkeit auch konkrete Taten folgen zu lassen – durch eine bessere Absicherung freiwilliger HelferInnen“, fordert SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Gaminger Bürgermeisterin Renate Gruber.

Auch in Gaming/Lackenhof konnte der Normalbetrieb nur dank des Einsatzes der zahlreichen freiwilligen Helferinnen aufrecht erhalten werden. Tausende Kilogramm Schnee mussten geräumt werden; aufgrund extremen Schneefalls mussten vorsichtshalber auch mehrere Häuser evakuiert werden.

„Ein Danke an die Freiwilligen ist einfach zu wenig; die SPÖ setzt sich dafür ein, dass die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer abgesichert sind. Die Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren oder ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Rettungs- und Katastrophenschutzorganisationen dürfen aufgrund von Hilfseinsätzen keine Einkommensverluste erleiden oder um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Wir fordern einen Anspruch auf Freistellung von bis zu fünf Arbeitstagen pro Dienstjahr für ArbeitnehmerInnen, die Mitglied bei einer Freiwilligen Feuerwehr, einer Katastrophenorganisation oder einem Rettungsdienst sind; in dieser Zeit sollen auch der Lohn oder das Gehalt weitergezahlt werden. Die Finanzierung dieser Entgeltfortzahlung soll aus dem Katastrophenfonds ersetzt werden. Die Bundesregierung ist nun am Zug zu beweisen, dass den Worten der Wertschätzung der Arbeit der Freiwilligen auch konkrete Taten folgen“, sagt Gruber abschließend.

 

 

Bild: SPÖ: Nationalratsabgeordnete Bürgermeisterin Renate Gruber (2.v.li.) beobachtet mit Mitgliedern der Lawinenkommission die Lawinensprengung des Bundesheeres im Ötschergebiet (v.l.n.r.): Reinhard Wagner, Ernst Kölch, Vizebürgermeister Andreas Fallmann, Leopold Schrittwieser